Bedienelemente

Bedienelemente

Entwicklung von Bedienelementen für den Automobileinsatz

Die Anforderungen an Bedienelemente im Fahrzeug bezüglich Form, Funktion, Haptik und Geräusch werden in der Regel als Designvorgabe vom Fahrzeughersteller festgelegt. Mit der Entwicklung der Bedienelemente wird diese Vorgabe umgesetzt.

Eine besondere Eigenschaft von Bedienelementen ist die sogenannte Wertigkeit. Je nach Fahrzeugklasse sollen gerade die Bauteile, die regelmäßig berührt werden ein angemessenes wertanmutendes Gefühl vermitteln.
Die Bedienkraft und der Kraft-Weg-Verlauf von den Bedienelementen wird genau definiert, der Bediener soll durch das Schaltgefühl die Rückmeldung erhalten, ob eine Schaltfunktion ausgeführt wurde oder nicht. Nur so kann der Fahrer auch ohne hinzusehen mit sicherem Gefühl schalten.

Bedienelemente sind normalerweise bewegliche Tasten, die zum Schalten gedrückt oder gedreht werden. Es gibt z.B. Tasten mit Linearführung, einseitig angebundene Tasten, Schaltwippen mit drehbarer Lagerung oder drehbare Stellräder. Die geforderte Lebensdauer der beweglichen Teile und der elektrischen Funktionen muss bei der Wahl der Techniken und Werkstoffe berücksichtigt werden.

Bevor Bedienelemente in Serie eingesetzt werden, werden Musterteile getestet. In Lebensdauertests wird ein realer Lebenszyklus eines Fahrzeuges mit allen denkbaren Einsatzbedingungen simuliert. Standardprüfungen werden z.B. für Temperatur, feuchte Wärme, Staub, Vibration und Wasserschutz durchgeführt.